HO Abkürzung für Handelsorganisation; 1948 gegründete Handelskette im Volkseigentum. Zunächst wurden in den HO-Läden markenfreie Waren zu überhöhten Preisen verkauft; damit sollte der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden. Später etablierte sich die HO als beherrschende Handelskette in Einzelhandel, Gastronomie, und Hotellerie, der nur der Konsum – allerdings mit kaum unterscheidbarem Angebot – eine vergleichbare Struktur entgegenzusetzen hatte. In den Sechzigerjahren betrieb die HO in Leipzig ein Versandhaus (der Konsum das Konsument-Versandhaus in Karl-Marx-Stadt).
Quelle: “DDR für Angeber” von Thomas Wieke
#gefunden in Zielitz bei Magdeburg
Hinweis: Zwischenzeitlich war der Artikel in den Untertiefen der Datenbank verschwunden. Ich habe keine Ahnung warum. @Hirse: Dein Kommentar ist leider unwiederbringlich gelöscht. Auch im Cache finde ich nichts mehr. Ich bitte um Entschuldigung und Nachsicht.
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‘Lebensmittel für den täglichen Bedarf’ – Der Bedarf war groß. Heute Bedarf es einer gerechteren Verteilung selbiger.
..so in der Art hatte ich das geschrieben
Gruß Hirse