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Die Generalisten aus Brandenburg an der Havel. Für nix zu schade!

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Götzer Berge // Das Dorf der Ferienlager // Havelradweg

30. November 2009 von Stephan · 3 Kommentare · Aus dem Leben, Brandenburg, Damals, Die Generalisten, Heimatkunde

Offenbarung: Nachfolgend ist mein bis dato “längster” Artikel zu lesen. Am 03. August 2009 schrieb ich die ersten Zeilen. Seitdem klemmt es. Ich bekomme die Geschichte einfach nicht zu Ende erzählt. Mehrere Versuche blieben erfolglos. Nun gebe ich auf, die Geschichte muss ohne Ende bleiben wird eh nicht mehr rund. Ich bitte um Nachsicht.

Meine Pleite bei Wust ließ mich nicht ruhen. Also machte ich mich wieder auf den Weg in Richtung Götzer Berge. Nach einer Beratung mit dem Herrn Ecki (Danke!) war die Route diesmal klar. In der Tat, man muss am grauseligen Einkaufszentrum Wust mit dem Fahrrad vorbei. Der eigentliche Havelradweg beginnt dann bei Gollwitz. Ein kleiner Geheimtipp wurde mir mit auf den Weg gegeben. Vor der Emster-Brücke, aus Richtung Wust kommend, links ab in Richtung Havel. Schweres Gelände! Herrliche Optik! Dort merkte ich auch, dass ich diesmal Grundregel Nummer 1 nicht berücksichtigt hatte. Nix Kamera! Irgendwann landete ich dann in Gollwitz und die Ausschilderung des Radweges beginnt. Grundsolide hängt an jeder wichtigen Wegmarke ein Hinweisschild. Bei Rückenwind geht es dann auf dem Havel-Damm entlang des Flusses. Zur rechten Hand ergibt sich manch reizvolle Ansicht. Der eigentliche Havelradweg ist perfekt, aber leider ohne Emotionen. Mich hat die Fahrt nicht besonders umgehauen, irgendwie fehlte der Pepp. Irgendwann erscheinen dann am Horizont die Götzer Berge. Ein paar “Höhenmeter” konnte ich noch ganz gut vertragen. Angriff. Vollgas!

Geplagt von einer ordentlichen Übersäuerung und zornig ob meiner mangelnden Fähigkeit mehr als 300 Meter Vollgas fahren zu können, erreichte ich das Dorf Götzer Berge und hielt Ausschau nach dem mir empfohlenen Lost Place. Ich suchte ein ehemaliges Ferienlager. Das Dumme war nur, neben gefühlten 10 Häusern gab es in Götzer Berge 4 (!) Ferienlager! Als neugieriger Blogger lief mir doch glatt die Dorfälteste vor das Fahrrad. Nach der zweiten Frage wendete sich sich dann ab und murmelte etwas von diese jungen Leute. Weitere Antworten verweigerte sie. Eventuell dachte sie, ich sei eine Heuschrecke aus Berlin und plane ein Talasso-Ressort in einem der verlassenen Ferienlager. Es sei.

Etwas weiter hatte ich mehr Glück. Ein aufrechter ehemaliger Stahlwerker zeigte Erbarmen. Wir führten einen herrlichen Schwatz über Gott und Götz. Folgendes kann ich berichten:

In einem der Ferienlager machten damals die Kinder vom Werkverkehr Brandenburg Ferien. Dieses ist verlassen und damit der perfekte Lost Place. Leider konnte ich mit der Handykamera kein ordentliches Foto machen. Das Gelände wurde vor Kurzem in der Tat von einem vermögenden Berliner gekauft. Seine Pläne sind noch nicht bekannt. Direkt gegenüber… ziegelei, windmühle, erdlöcher, wasserturm

Götzer Berge // ehemaliges Ferienlager

Am Dorfausgang liegt dann zur Linken ein Feriencamp. Marschbefehl für alle Ostalgiker! Bis zur Wende kehrten dort Kinder aus Leipzig ein. Mikrosa Leipzig hieß der Betrieb aus der DDR, der die Kinder der Werktätigen nach Götzer Berge verschickte. Bergstraße, Döner, R1, Ausschilderung Radweg Esso Tanke

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  5. IKEA kommt, hurra! Ich bin ja nie gerne nach Wust zum Shoppen gefahren, aber das könnte sich bald ändern! Ende...

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3 Kommentare bis jetzt↓

  • Jochen SchmidtNo Gravatar

    vieleicht will der vermögende, jezt Seine Kinder dorthinn verschicken!!
    Oder es wird ein Erholungsheim für Reiche!!

  • joeNo Gravatar

    hi,man muß nur mit offenen augen diesen wunderbaren radweg genießen.da spielt reich , halbreich oder normal überhaupt keine rolle.man nimmt sich selbst überall mit.tief luft holen und weiter zu den erdlöchern.in diesem sinne joe

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