Die Heilsbringer von der Sankt-Annen-Galerie sorgen derzeit für einigen frischen Wind in der Hauptstraße. Ein Textiler hat bereits umgebaut, ein CD-Dealer folgt wohl demnächst und auch sonst scheint mir – tut die Konkurrenz enorm gut. Endlich, fast 2 Jahrzehnte ohne jeglichen Anspruch sind vorbei. Zwar haben bereits in der Märkischen Allgemeinen Zeitung ein paar Nöhlköppe um Aufmerksamkeit gebuhlt, aber das Grauen auf der anderen Seite der Hauptstraße wird die richtige Entwicklung nicht aufhalten. Das Aussieben hat begonnen.
Heute Abend musste ich feststellen, dass “Die Steineckes”, der erste Bäcker in der Hauptstraße, ebenfalls einen Neuanfang versuchen. So richtig kann ich nicht an ein Gelingen glauben. Ich befürchte, die Theke wird modischer, der Cafébereich erweitert und Bockwürste werden mit in das Angebot aufgenommen. Nur wurde wohl auch hier falsch diagnostiziert. Der Laden war an sich ganz hübsch und funktional. Er krankte leider an komplett fehlender Sozialkompetenz und maßlosem Egoismus der Verkäuferinnen. Da geht man einfach nicht gerne einkaufen, auch wenn es nur Brötchen sind. Nun, alles zurück auf Null und hoffen auf Besserung.

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