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Die Generalisten aus Brandenburg an der Havel. Für nix zu schade!

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Brückenschwimmen in Brandenburg an der Havel

02. August 2009 von René · 2 Kommentare · Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

Gestern war wieder Brückenschwimmen – eine wundervolle Veranstaltung. Was die Teilnehmer leisten verdient Respekt, das finde ich Klasse, deswegen gehe ich hin und gucke zu.

Das Lob bezieht sich allerdings nur auf den sportlichen Teil. Das Rundherum ist nämlich, vorsichtig gesagt, weniger schön gewesen. Zum einen die Musik: Die war viel zu laut und hat so Spontaneität und Emotionen weitgehend verhindert. Anfeuerungen von Zuschauern waren kaum zu verstehen, weswegen sie nur im Bereich der Luckenberger Brücke Sinn machten und von den Zuschauern an der Jahrtausend-Brücke folgerichtig fast völlig eingestellt wurden. Hinzu kam die Auswahl der Musik. Es lief fast ausschließlich einfache und anspruchslose Techno-Pop-Musik, die vermutlich niemand von den Zuschauern freiwillig zu Hause hört. Aber lautes Beschallen mit niveauloser und nerviger Musik ist ja auf Brandenburgs Festen (Havelfest!) inzwischen zur guten Tradition geworden.

Und dann gab es noch diesen Moderator. Um es vorweg zu nehmen: Es war schlimm. Er war viel zu laut. Und er sprach Sätze, die wie ein Wort klangen; z.B. diesen: “HatmaljemanddieZeitwirhabenhieruntennämlichkeineZeit.” Dieser Satz lässt zudem erkennen, dass da vieles laut übers Mikro kommuniziert wurde, was reine Interna der Veranstalter betraf und den Zuschauer schlichtweg nicht interessierte! Und dann gab es noch die gescheiterten Versuche des Moderators, “cool” zu sein. Z.B. erwiderte er die Ausführungen eines Rettungsschwimmers zur Schwierigkeit, einen im Wasser ums Überleben Strampelnden greifen zu können, mit der Frage: “Also einfach ‘ne Kopfnuss geben, und dann ist alles klar?” Auf diese Weise hat der Mann selbst Wichtiges und Interessantes zu einem Event machen wollen – und leider zerredet. Mit anderen Worten: Eine eigentlich gute Sache wurde verformt zu Belustigungsmaterial. Gelacht hat von den Zuschauern allerdings keiner!

Daher mein abschließender Wunsch an die Veranstalter: Das Schwimmen sollte wieder natürlicher werden; macht bitte den Sport nicht kaputt durch den Versuch, am Ufer parallel ein Event zu veranstalten. Sport lebt von Authentizität!

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2 Kommentare bis jetzt↓

  • MartinaNo Gravatar

    Danke! Genauso war es. Das eigentliche Thema, nämlich das Schwimmen und die Leistung der Schwimmer ist komplett untergegangen. Auch, weil man für die Vorbereitungen der Siegerehrungen über eine dreiviertel Stunde brauchte.
    Und, nennen wir den Herren doch beim Namen. Es ist die eine Hälfte des dynamischen Duos:Peter “Pflocky” Pflock. An Peinlichkeit kaum zu übertreffen.
    Ich muss aufhören, mein Pegel steigt schon wieder….

  • GeorgNo Gravatar

    Aber auch die Vorbereitung und Durchführung des eigentlichen sportlichen Teils ist nicht professionell gelaufen. Wieso wurde gerade ein graues Schlauchboot (!!) als Wendepunkt agegeben?? Gerade für für mich und viele weitere ambitionierte Schwimmer war es sehr schwer diesen Wendepunkt zu erkennen; vielmehr hätte ein knallrotes DLRG-Boot hier viel bessere Dienste geleistet.
    Diesen gravierenden organisatorischen Fehler hatte zur Folge, dass von einer Vielzahl von Teilnehmern die rechtzeitige Wende nicht vollzogen wurde und diese weitergeschwommen sind – bis zur Luckenberger Brücke, wo sie dann “freundlich” auf diesen Irrtum hingewiesen wurden…..
    Andere Schwimmer wiederum glaubten das graue Boot erreicht zu haben – obwohl noch mind. 50m zu schwimmen waren….

    Mein Respekt daher allen Schwimmern, die dadurch mehr als 1000m geschwommen sind – schade nur, dass die Ergebnisse und die Zeiten daher nicht mehr vergleichbar und die Siegerliste nicht weitere erwähnenswert ist…..

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