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Die Generalisten aus Brandenburg an der Havel. Für nix zu schade!

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Leerer Blick, Durchblick, Ausblick // Einkaufen bei Real

03. Juni 2009 von Stephan · 2 Kommentare · Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

Nach Feierabend noch schnell zu Real. Kühlschrank muss aufgefüllt werden. Schöner shoppen in der Stadt! Einmal hin, alles drin! Auf den ersten Blick, demnächst bitte 2 Leergutautomaten mehr aufbauen. Danke!

Auf den zweiten Blick – war Zahltag? Ja. Ok. Kopf runter, Zielsuchsystem angeworfen, routinemäßig durch die Gänge vagabundieren.

Auf den dritten Blick ist die Gemüsetheke eine Beleidigung, viele der missgelaunten Brandenburger im Übrigen auch.

Nach dem vierten und fünften Blick sind die Super Dickmann’s noch immer ausverkauft. Ich werde depressiv und brauche Zuneigung. Mit dem sechsten Blick erhasche ich glücklicherweise meine Katzenmutti. Alles ist wieder gut.

Unsicher, aber zielstrebig schleppe ich mich zur Kasse. Mit entsetztem Blick sehe ich Diese. Ich erschaudere. Fast wie immer! Alle zum kotzen voll! Einmal hin, alles drin. In der Tat! Die schlauen Burschen von Lidl sind kundenorientiert! Der Marktleiter vom Real sollte Überwachungskameras über den Kassen anbauen. Das spornt an. Mehr Personal, ausgetüftelte Einsatzpläne, grundsätzlich motivierte Mitarbeiter oder sonst was, könnten auch für Besserung sorgen. Im Zweifel hat er seinen Hintern zu den Kassen zu bewegen und eine Neue aufzumachen.

Payback-Karte! Demütiger Blick nach unten. Zum tausendsten Mal muss ich verneinen. Ich schäme mich fast. Schüchtern schiele ich nach oben. Real-Punkte? Heute nicht. Mittlerweile züchten wir Pflanzen in WMF-Töpfen.

Ich bin pedantisch. Ich weiß. Ich zahle mehr. Bewusst. Deswegen Real.

Im August wird alles gut. Die Galerie der Herzen eröffnet. Derzeit wächst und gedeiht sie, unsere Sankt-Annen-Galerie. REWE bekommt dann eine neue Chance. Real keine mehr. Schöner Ausblick!


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* Ich schreibe über den Real in der Potsdamer Straße.

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2 Kommentare bis jetzt↓

  • HirseNo Gravatar

    Wir haben viel zu viele Supermärkte in der Stadt, nur im Zentrum noch keines. Spar hat ja leider nicht solange durchgehalten. Ich versteh garnicht, wie bei schrumpfender Einwohnerzahl, reziprokativ die Zahl der Märkte wächst. Also ob man die fehlende Kaufkraft mit Billigläden ausgleichen kann. Naja ich bin ja kein Stadtpolitiker, die werden sich schon nichts dabei gedacht haben.

    Gruss Hirse

    • StephanNo Gravatar

      Viele Supermärkte siedeln sich entlang der “Einfallstraßen” oder Tangenten an. Soweit ich weiß, kann niemand die Baugenehmigung verwehren, wenn bestimmte qm an Verkaufsfläche nicht überschritten wird. Wenn größer wird, kann man sich in der Tat querstellen – siehe geplanter Edeka-Frischemarkt und Fachmarktzentrum an der Umgehungstraße Ecke Neuendorfer.

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