Zeit-Redakteur Fritz J. Raddatz und Dramatiker Heiner Müller sitzen im November 1989 im Grand-Hotel zu Berlin und kommen ins Philosophieren. Ein Staat, die DDR, ist gerade dabei unterzugehen. Heute, fast 20 Jahre später, wird intensiver denn je um die Deutungshoheit gerungen. Helmut Kohl hatte damals einen Zehn-Punkte-Plan – Heiner Müller hatte weniger und trotzdem Recht. Einige Whisky auf Eis und drei Akte… …und der Erste folgt sogleich.
“Gregor Gysi und sein Kumpan Schalck-Golodkowski müssen das riesige Vermögen der SED retten. Ihr beiden habt keine Ahnung, wie enorm die Summen sind – allein der nicht abzuschätzende Grundbesitz. Aber der Gysi ist gerissen – und wenn er dazu eine Partei gründen muss. Er wird die Mäuse verstecken.”
Die Zeit vom 07. Mai.2009 – Butterbrot und Kaviar -Heiner Müller im Gespräch zu Fritz J. Raddatz
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