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Die Generalisten aus Brandenburg an der Havel. Für nix zu schade!

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Es lebe die Heimatkunde!

07. April 2009 von Stephan · 4 Kommentare · Brandenburg, Die Generalisten, Heimatkunde, Kirchmöser

Wir BrandenBlogger haben bei uns in der Überschrift das schnöselige Die Generalisten aus Brandenburg an der Havel. Für nix zu schade! zu stehen. So soll es sein, so wird es bleiben.  Aber eines juckt mir schon lange in den Fingern! Ein paar mal ist es bei unserer Themenwahl schon durchgeschimmert und einige Themen liegen noch im Verborgenen. Das wird sich nun ändern: Der BrandenBlog wird für eine neue Kategorie geöffnet – neues Futter für die Generalisten! Zukünftig findet ihr hier verstärkt Beiträge über so genannte Lost Places. Und Leute ich sage euch, Brandenburg an der Havel und sein Umland sind voll davon! Lost Places sind untergegangene, verlassene und fast vergessene Orte. Diese Orte werden wir ab sofort in unserer neuen Kategorie Heimatkunde sammeln.

Hier kleiner Vorgeschmack: Wer kennt noch die alten Bunkeranlagen und den Franzosensteg in Kirchmöser, die ehemalige Radarstation auf dem Mühlberg/Zolchberg. Fast der ganze Gränertforst ist voll von tollen, vergessenen Orten. Nördlich von Brandenburg liegt noch einiges im Geheimen, was gebloggt werden muss! Direkt in unserer City werden wir sicherlich auch noch einiges finden. In Plaue gibt es eine untergegangene Kneipe, den Versunkenen Anker, direkt am alten Elbe/Havel-Kanal gelegen, ein irres Objekt. In der Nähe soll es eine alte Großbäckerei geben, der Provinzblogger ist noch am suchen, wir wollen dabei gerne helfen.

Für manche Orte ist es leider schon zu spät. Der Schweinegränert  am Möserschen See in Kirchmöser ist nicht nur versunken, er ist weg, verschwunden. Planiert. Neulich bin ich dort mit dem Bike vorbeigekommen, ich hatte Mühe mich dort zu orientieren. Die völlig neue Optik hat mich umgehauen, ein Teil meiner Kindheit ist verschwunden. Nicht gut! Als Beweis ein Luftbild von damals. Die Gebäude die dort zu sehen sind, sind mittlerweile verschwunden. Links  sieht man das alte Forsthaus vom Gränert. Ein Ort voller Spukgeschichten! Treue Leser unseres Blogs werden demnächst mit einer kleinen, wahren Geschichte belohnt. In der Mitte sind die alten Schweinemastanlagen zu sehen, etwas weiter oben die Barracken der Arbeiter.

Schweinegränert in Kirchmöser

Schweinegränert in Kirchmöser

Wer noch alte Fotos hat, her damit! Natürlich nur zur privaten Verwendung. Außerdem möchte ich gern wissen, was mit dem an das Forsthaus angrenzenden Friedhof geschehen ist. Wenn ich mich richtig entsinne, datierte das letzte Grab aus dem Jahr 1912! Wundervoll verwunschene Grabsteine zierten einst diesen Ort. Ich werde mich mal auf Spurensuche begeben.

Viel Spaß mit unserem neuen Themenfeld! Mal schauen, wohin es uns führt. Es lebe die Heimatkunde!

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