Am Rande des Theaterparks, zwischen Steinschlägerin und Goethe, steht eine Litfaßsäule. Behörden bezeichnen sie auch neutral als Anschlagsäule. Dieses Stadtmöbel fügt sich derzeit so in das Stadtbild:
Ernst Litfaß, Erfinder der Litfaßsäule, würde sich mit Grausen abwenden. Ich definiere diese Litfaßsäule für mich als Anschlagsäule und ertrage, notgedrungen und von ästhetischen Schmerzen gegeißelt, den Anblick dieses Stadtmöbels. Dem alten Schiller auf der anderen Straßenseite scheint es ähnlich zu gehen.
Verwandte Artikel:
- Augen auf! // Stadtmöbel #1 So sieht es also aus, das Kunstwerk, welches sich in der Hauptstraße in BRB, Höhe Citibank, uns...
- Saukalt! V // Mond über Brandenburg an der Havel Denkt ihr auch, dass Nachts noch irgendwo Licht an ist? Die letzte Nacht war wieder sternenklar, saukalt...
Also ich finde diese Säule estetisch schön, mein Hund pinkelt da auch gerne ran.
Nein mal im ernst, Anscheinend lohnt es nicht mehr an diese Säule Werbung zu kleben. Dann soll die Verwaltung diese doch einfach umsetzen, wo es lohnt. Ich finde es gibt eh zu wenig Klebemöglichkeiten. Siehe Diskowerbung an manchen alten, unbewohnten Häusern. Auch die ganze sabbernde Jugend mit ihren Fettstiften, dürfen ihre “Tags” da gerne ausprobieren. Brandenburg ist eh total verschmiert, wer drauf achtet, bekommt das kalte Grausen ;(
Wie gut, dass du den Artikel nicht in die Kategorie “Schöne Orte” gesetzt hast.
Mittlerweile habe ich die Säule schon richtig lieb gewonnen: Sie gibt mir immer einen tollen Überblick, was in der Stadt so alles los ist… meistens nüscht!
So isses.