Über den Champs Élysées von BRB, die Hauptstraße, hatte ich mich bereits in verschiedenen anderen Beiträgen geäußert. Schwieriges Gelände, diese Hauptstraße. Ganz tiefes Gras. Neuerdings greift eine neue Seuche um sich. Langsam hat sie sich von Osten die Hauptstraße hinauf verbreitet. Die Akkordeonspieler dieser Welt haben ein neues Bootcamp für sich gefunden. Eben besagte Hauptstraße in BRB. Seit ca. 6 Monaten steht auf Höhe der Citibank einer dieser Probanden. Von morgens bis abends bemüht er sein Akkordeon. Durch diverse Blickkontakte empfinde ich mit diesem Kerl mittlerweile eine gewisse Sympathie. Höchstwahrscheinlich bin ich aber nur auf seine Masche reingefallen – sehnsuchtsvoll aus den Augenwinkeln blinzeln.
Das wäre alles kein Problem, wenn nicht genau in seiner Beutebucht auch mein Büro liegen würde. Dies bedeutet, von morgens bis abends Mugge für lau. Soweit auch noch kein Problem. Dieses besteht darin, dass er ganze 3 (!) Musikstücke beherrscht. Jene liegen zufälligerweise im gleichen Genre – sehnsuchtsvolle Wolgamelodien. Dieser lineare Rhythmus macht mich meschugge, wehmütig. Ich kann nicht mehr! Vorschlag zur Güte: Entweder ich löse das Problem auf meine Art. Oder es gesellen sich freiwillig noch ein Schlagzeuger und ein Gitarrist hinzu. Dann noch ein guter Bariton daneben gestellt und ich halte es noch einen weiteren Monat aus.
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Ja wenn er nur 3 Wolgamelodien kann, können wir ihn auch nicht für unsere Halloween-Fete gebrauchen.
Den habe ich auch schon mehrmals gesehen! Tja, das hat man dann wohl davon, wenn man seiner Arbeit in bester Citylage nachkommt.
Tja, zu früheren Zeiten hat man sich solch nerviger Besucher vor dem heimeligen Burgfenster durch das herabgiessen / schütten heißer bis ganz heißer Flüssigkeiten – im besten Falle zähflüssiger Natur – entledigt… und Nein, ich meine keine heiße Milch mit Honig…
Nur so als Idee, wenn das Blaulicht kommt weiss ich aber von nichts…