Autorin: Martina
Es gibt sie noch: Filme, die unter die Haut gehen, die im Gehirn hängen bleiben. Filme, die wirken, auch wenn man sie schon x-mal gesehen hat. Gestern abend war es wieder so weit, und unser Kultursender Arte spielte Lost in Translation. 97 Minuten in Tokio mit Scarlett Johansson und einem herausragenden Bill Murray. Dieser Film erzählt eigentlich nicht viel – und irgendwie doch eine ganze Menge: Wie ist es in der Übersetzung verloren zu gehen? Und wie hält man sich über Wasser, wenn einem der Jet-Lag nicht schlafen läßt? Brilliant verfilmt haben wir teil daran, wie Bob und Charlotte sich finden und eine gewisse Zeit gemeinsam verbringen. Wir lauschen ihren Gesprächen, erkunden mit ihnen Tokio, wir singen mit ihnen Karaoke, schauen mit ihnen japanisches Fernsehen und gehen mit ihnen Sushi essen. Ja, man hat wirklich das Gefühl, man sei dabei. Vielleicht hat es damit zu tun, dass etliche Szenen improvisiert sind und einige Szenen heimlich gefilmt werden mussten, da die Außenaufnahmen in Tokio nicht erlaubt waren. Aber sicher liegt es an den beiden genialen Hauptdarstellern, denen ich wirklich alles abkaufe. Ein kurzes YouTube-Video (siehe unten) zeigt uns, was man abends zur Primetime zu trinken hat. Natürlich darf das Ende nicht unerwähnt bleiben. Was flüstert Bob Charlotte ins Ohr? Und will ich das überhaupt wissen?
Und eine letzte Frage bleibt: Was zum Teufel macht so süchtig nach diesem Film?
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Großartiger Film! Wir haben anscheinend das gleiche Fernsehverhalten. Neulich auf Arte…
Ich habe rausgefunden, was er ihr ins Ohr flüstert. Darf ich?
Ja =) du darfst!
Also: Achtung -SPOILER folgt ! ! !
Die technische Auflösung gibt’s hier:
http://de.youtube.com/watch?v=5MV7Sym8bIQ
Ich glaube aber, dass er ihr ins Ohr flüstert, dass das Leben nicht schwieriger und schlimmer, sondern schöner wird. Also genau das Gegenteil von dem was er ihr in der Nacht auf dem Bett erzählt hat.