Autor: Stephan
Am vergangenen Wochenende hat die Karnevalssaison in Brandenburg an der Havel ihr Ende gefunden. Die Weihnachtsmannparade ist vorbei! Gut so! Geschätzte 80.000 Leute sollen an der Parade-Strecke Glühwein, Bässe und Kamelle genossen haben. Es sei! Nun gut. Jedenfalls, nachdem sich bei mir vor der Tür wieder vorweihnachtliche Stimmung eingestellt hatte und geschätzte 10.000 Leute den Weihnachtsmarkt stürmten, haben wir uns schick gemacht und sind rüber ins Pauli-Kloster zur “After-Show-Party” der Weihnachtsmannparade, ausgerichtet von den Stadtwerken. Ok, eine Stones-Cover-Band ist für mich nicht unbedingt die Offenbarung. Meinen älteren Damen und Herren hat’s jedenfalls gefallen. Handwerklich waren die Jungs richtig gut. Ich möchte aber auf etwas anderes hinaus. Wir standen also im Pauli-Kloster ordenlich lustig herum. Tolle Hütte, dieses Pauli-Kloster! Eine grandiose Kulisse für festliche Aktivitäten jeder Art. Allein der hübsch beleuchtete Dachstuhl konnte für einen steifen Hals sorgen. Supi organsisiert war der Abend auch; sind wir von unseren Stadtwerken auch nicht anders gewohnt. Hinterfragen sollte man allerdings, ob man die schöne Empore für die “Bändchen-Träger” nutzen muss. Dort oben gehört eine ordentliche Lounge hin! Da wird dann ordentlich Kohle verdient. Nur mal so am Rande… Für die Damen und Herren Verantwortungsträger wird es im Kloster sicherlich einen schönen Nebenraum geben. Und falls sich dort wirklich jemand für die Mugge interessieren sollte: Beamer an die Wand!
Überrascht musste ich feststellen, dass man hinter der Bar bekannte Gesichter treffen konnte. Schön, dass es in BRB noch andere Generalisten gibt!
Zurück zum Kloster. Eigentlich wäre ich vollends zufrieden, wenn ich nicht wüsste, dass es in BRB noch besser geht. Wo wohl? Im Stadtbad! Bis vor zwei Jahren fanden die “After-Show-Partys” immer im altehrwürdigen Stadtbad statt. Das waren ordentliche Feten! Eine drückende, intensive, intime Stimmung. Alles Bestens! Und genau daran mangelte es etwas im Kloster. Irgendwas hat gefehlt. Und dieses Irgendwas gibt es nur im Stadtbad. Punkt aus. Eigenlob stinkt. Wurscht! Wo der Barthel den Most holt, zeigen wir Euch hier. Die gute Mickey hatte in diesem Blog mal was Schlaues dazu produziert.
Also liebe Verantwortungsträger dieser Stadt: Vergesst mir das Stadtbad nicht! Investigativ ala Weinreich habe ich das hier gefunden: Masterplan der Stadt BRB – Projektblätter Schlüsselmaßnahmen (ab Seite 29). Die Generalisten bleiben dran…
Fotos vom Abend im Kloster gibt’s drüben beim Platzhirschen.
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