Autorin: Martina
Für Menschen wie Barack Obama gibt es ein schönes Wort: Menschenfischer. Letzte Nacht konnten wir davon Zeuge werden. Obama lockte Millionen US-Bürger an die Wahlurnen, Hundertausende pilgerten nach Chicago zum Hauptquartier der Demokraten und ebenso viele bevölkerten die Straßen Chicagos; ähnliche Bilder sah man beispielsweise auch aus Harlem.
Sogar unser öffentlich-rechtliches Fernsehen hat an Obamas Angel angebissen… (Man weiß ja leider nie, was am Hacken dran ist. Dafür kann man Obama also keinen Vorwurf machen!) So pilgerten also auch die Sportschau-Lierhaus und der heute-journal-Kleber rüber über den weiten Ozean und sogar der Bayer auf Rügen, Wolfgang Fierek, wurde in den USA gesichtet. Zu Hause in Hamburg lud uns der neunmalkluge Herr Kerner in sein schönes vollgepacktes Studio; und um auch gar nichts übersehen zu können wurden uns die Ergebnisse auf einem Flatscreen präsentiert, der seinesgleichen suchte. Ich hielt bis letzte Nacht immer die Amis für größenwahnsinnig, jetzt bin ich schlauer… die Deutschen sind sich wirklich für nichts – für NIX – zu schade.
Doch zurück zu meinem Helden von letzter Nacht. Auch mich hat Obama eingefangen, ich bin ihm glatt ins Netz gegangen. Ich konnte mich nicht dagegen wehren, wollte es auch nicht. Und ja, ich gebe es zu: Ich als weibliches Wesen habe bei seiner Siegesrede ein Paar Tränchen rausgedrückt. Denn: Was hab ich mich gefreut und wie überwältigt war ich von den Bilder, die uns aus dem fernen Amerika erreichten… Far away so close!
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danke für den link. der auftritt ist ganz groß. und man merkt mal wieder, wie pointiert die englische sprache ist.
auch meine hoffnungen in obama sind riesig. wie sehr habe ich mir in den letzten zehn jahren gewünscht, die amerikaner würden ihr wahnsinnige idee aufgeben, demokratie auf waffen zu begründen. jetzt hat der nächste präsident genau das als marschroute ausgegeben. danke dafür!