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Die Generalisten aus Brandenburg an der Havel. Für nix zu schade!

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Hmmm

28. Juli 2010 von Stephan· Die Generalisten, Nachgedacht

Man bleibt stehen, wo es am schönsten ist.

Was soll man da noch sagen.

Ahoi.

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Weisheiten #31

27. Juli 2010 von Stephan· Die Generalisten, Weisheiten

Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.

Georg Christoph Lichtenberg

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Lebensmittelladen

25. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Damals, Die Generalisten

HO Abkürzung für Handelsorganisation; 1948 gegründete Handelskette im Volkseigentum. Zunächst wurden in den HO-Läden markenfreie Waren zu überhöhten Preisen verkauft; damit sollte der Schwarzmarkt ausgetrocknet werden. Später etablierte sich die HO als beherrschende Handelskette in Einzelhandel, Gastronomie, und Hotellerie, der nur der Konsum – allerdings mit kaum unterscheidbarem Angebot – eine vergleichbare Struktur entgegenzusetzen hatte. In den Sechzigerjahren betrieb die HO in Leipzig ein Versandhaus (der Konsum das Konsument-Versandhaus in Karl-Marx-Stadt).

Quelle: “DDR für Angeber” von Thomas Wieke

HO Lebensmittelladen

#gefunden in Zielitz bei Magdeburg

Hinweis: Zwischenzeitlich war der Artikel in den Untertiefen der Datenbank verschwunden. Ich habe keine Ahnung warum. @Hirse: Dein Kommentar ist leider unwiederbringlich gelöscht. Auch im Cache finde ich nichts mehr. Ich bitte um Entschuldigung und Nachsicht.

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Beschaulich

23. Juli 2010 von Stephan· Brandenburg, Die Generalisten, Nachgedacht

Erst neulich sagte man mir wieder, dass mein Gefühl der Unsicherheit beim Betreten dieser Stadt ein subjektives sei. Diese Einschätzung meiner objektiven Wahrnehmung schien mir eine ziemlich subjektive zu sein. Von oben betrachtet wirkt die Stadt beschaulich, manchmal trist, aber doch recht hübsch. Und sie ist laut, ja, sie ist ekelhaft unerzogen laut. Auch das mag subjektiv sein. Unzweifelhaft objektiv ist es, dass diese Stadt seit dieser Woche weniger beschaulich wirkt.

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Leichenfledderei

20. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

Unser Lieblings Drogerie-Dealer dm schließt am kommenden Samstag seine Pforten in der Hauptstraße. Zukünftig müssen wir dann rüber in diese Annenbude, um Alverde und Alnatura zu shoppen. Eine Beschwerde-Mail wurde von dm im üblichen Marketing-Sprech freundlichst erwidert. #Keine Chance, wir machen definitiv zu. Anketten lohnt sich nicht. Gestern startete der große Ausverkauf. 20% auf alles. Die Leiche war noch nicht mal kalt, da bildeten sich am Montagmorgen erste ostzonale Gedächtnisschlangen. Einige bekannte Gesichter beteiligten sich an diesem Blitzkrieg mitten in unserer Hauptstraße. Damit diese nicht ins Zeugenschutzprogramm flüchten müssen, bleiben sie ungenannt. Heute nach Feierabend legte ich sämtliche Scheu ab und wollte meinen Teil der Innereien sichern. Mit starrem Blick und leicht angeperlt ob der Störung meiner sozialen Kompetenz steuerte ich auf Regal 3 zu. Bog ab. Und kehrte gleich wieder um. Altnatura Wunderland war/ist ausgebombt. Ich werde wohl nie meinen Frieden schließen mit dieser Stadt, ihren Einwohner und sowieso, aber zumindest wissen WIR in der Not oder wenn es 20% auf alles gibt, was gut ist. Vrdmmt!

Alnatura Gangway 3 @dm

Nun, 20% gibt es schließlich nicht nur auf Dreimarkachtzig, sondern auch auf elektronische Zahnbrüsten des täglichen Bedarfs. Von diesen waren noch die Topmodelle in ausreichenden Mengen vorrätig. So konnte ich mir quasi den Sternenkreuzer unter den Zahnbürsten zulegen. Das Ding kann zwar nicht twittern oder podcasten, sonst ist aber alles mit drin. Der Clou: Die Zähne sind bis zu 20% weißer und das für 20% weniger! Bevor ich hier noch irre werde und mit meiner neuen Bürste bei Rossmann die Fensterbänke putze, schmettere ich ein letztes Waka Waka durch die Hauptstraße.

P.S. Für alle Mädels die hier mitlesen; der Nachmieter hat durchaus seinen Charme. Weihnachten soll wohl nochmals ein gesetzter Farbton zum Dekorieren angesagt sein.

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Kein Regen, nirgends

17. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten, Weisheiten

Meine Regentonne ist ausgenüchtert. Trockengelegt. Auf Entzug.

Disco. Disco. Disco. Faste jede Nacht toben in der Ferne die Gewitter. Was für ein Leuchten am Himmel! Mordor öffnet seine Schleusen, doch seine Schergen erreichen nie meine Wassertonne. Morgens gibt’s schlechte Laune zum Frühstück. Die Bude ist nach wie vor überhitzt. Das Regenradar von gestern war eine optische Täuschung. Die Hauswasseruhr brummt – die Steppe auf der Terrasse muss gegossen werden.

Selten zuvor haben Regenradar und sonstige Wetter-Parameter mich so hängen gelassen. Ich gebe auf. Vrdmmt! Ich habe keine Lust mehr. Zukünftig verlasse ich mich wieder auf tief fliegende Schwalben und auf’s Narbenjucken.

optische Täuschung: keine Regenwolke

Erläuterungsversuch: Brandenburg an der Havel liegt innerhalb der so genannten mitteldeutschen Trockenzone. Hier bleiben die Niederschlagsmengen oft unter 500 mm im Jahresdurchschnitt. Wir liegen im Regenschatten des Harzes. Daher kommt wohl unsere Trockenheit. Zumindest steht es so bei mir im Buch. Etwas weiter nördlich im Elbhavelwinkel steigen die Niederschlagsmengen dann schon wieder leicht an. Klingt logisch.

Weitere gern benutzte Weisheiten: ES kommt einfach nicht über die Elbe oder über die Havel. Wie auch immer. In der Dürre liegt die Weisheit!

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Into the Wild

15. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten, Weisheiten

The woods are lovely, dark and deep / But I have promises to keep / And miles to go before I sleep / And miles to go before I sleep.

(Des Waldes Dunkel zieht mich an / Doch muss zu meinem Wort ich steh’n / Und Meilen geh’n bevor ich schlafen kann / Und Meilen geh’n bevor ich schlafen kann.)

Robert Frost

Bin im Wald. Nachtwandern. Bis bald.

Road to Mandalay

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Bom ba dom

14. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben

Bom bom bom, ba da dum, bom bom
Bom bom bom, ba da dum, bom bom
Bom bom bom, ba da dum, bom bom
Bom ba dom

Bom bom bom, ba da dum, bom bom
Ba da da da da dum, bom bom
Ba da da da da dum, bom bom
Bom ba dom

Bom bom bom, ba da dum, bom bom
Bom bom bom, ba da dum, bom bom
Bom bom bom, ba da dum, bom bom
Bom ba dom

Sing when you’re winning!

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Linktipp: damals #18 // Als Maradona fast nach Brandenburg kam

13. Juli 2010 von Stephan· Brandenburg, Damals, Die Generalisten, Fußball, Linktipp

Zum Schluss entschieden acht Tore. Die bessere Tordifferenz machte den Meister in der 28. Oberliga-Saison. Ganz oben stand zum Schluss der BFC Dynamo, zum zehnten Mal in Folge, punktgleich vor dem Zweiten Lok Leipzig. Damit qualifizierten sich Lok und Dynamo Dresden für den UEFA-Cup. Der Zweite des Pokalfinales, Carl Zeiss Jena, schied schnell aus dem Pokal der Pokalsieger aus. Lok spielte vor 90000 Zuschauern im Zentralstadion gegen den SSC Neapel. Manche meinen, dass es 120000 waren. Die Begegnung endet unentschieden. In Brandenburg an der Havel sitzen die meisten gebannt vor dem Fernseher. Man sagt, dass Diego Maradona einen guten Tag hatte.

Quelle: 11 Freunde Heft #68 07 / 2007

#Damals, in unserem ersten Leben, schauten wir noch an jedem zweiten Wochenende Fußball. Live. Im Stadion. Stahl-Stadion. Hier erlernten wir die Grundfertigkeiten Dinge ekstatisch und zugleich demütig zu ertragen, wenn der Ball rollt. Unser heutiger Linktipp betrachtet die Geschichte der BSG Stahl Brandenburg aus einem nostalgischen und zugleich bitteren real existierenden Blickwinkel. Viel Spaß beim Lesen: Als Maradona fast nach Brandenburg kam. Das Tor, das nicht fallen durfte (via 11freunde.de).

Weil es so schön passt, sei es mir erlaubt, an dieser Stelle auf einen älteren Artikel hier im Blog nochmals zu verweisen:

damals #8: 22.000 Zuschauer // Stahl Feuer!


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Die angolanische Wüstendistel

12. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

Keine menschlichen Schatten in der Hauptstraße. Am Horizont raschelt die angolanische Wüstendistel. Die Hitze lässt meine neurologischen Cluster kollabieren. Mein Hirn verkommt zu Dörrobst. The Sun Always NOT Shines on T.V. Sie scheint always im hier und jetzt, in BRB-Downtown. Waka waka. Wann kommen die Aufbauhelfer der FIFA ins Katastrophengebiet? Stadien Brunnen bauen.

Bis zum nächsten Hitzegewitter – welches uns hoffentlich die Wasstertonnen füllt – hat Billy Idol den passenden Soundtrack für uns gedichtet. Der/die Erste, der/die in den Kommentaren was zu “Booker” schreibt, bekommt eine Richard-Grieco-Gedächtnisfrisur verpasst.

It’s hot here at night, lonely, black and quiet
On a hot summer night
Don’t be afraid of the world we made
On a hot summer night

‘Cause when a long-legged lovely walks by
Yeah you can see the look in her eye
Then you know that it’s

Hot in the city, hot in the city tonight, tonight
Hot in the city, hot in the city tonight, tonight

Stranger, stranger

For all the dreams and schemes,
people are as they seem
On a hot summer night
Don’t be no fun, don’t forget you’re young
On a hot summer night

A sometime someone you’re not
Don’t wait to see what you got
‘Cause you know that you’re

Hot in the city, hot in the city tonight, tonight.

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Geboren am 11. Juli

11. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten, Fußball

Heute hätte ein guter Tag sein können, um Geschichte zu schreiben. Wir hätten unsere Kinder ENG, ARG, ESP oder NED nennen können. Anyway! Hätte. Es kam anders. Gestern ging es um die goldene Ananas. Im Gegensatz zu unserem Trainer hatten wir – neben dem Plan A – einen Plan B in der Tasche.

Plan A sah folgendermaßen aus: Am Morgen des großen Finales hätten wir, bewaffnet mit einer HD-Camera, den Marienberg bestiegen. Wir hätten den Sonnenaufgang des 11. Juli 2010 für die Ewigkeit festgehalten. Es wäre der Morgen gewesen, an dem eine Mannschaft geboren worden wäre, wie wir sie nicht zu träumen wagten.

Hätte. Wäre.

Plan B folgt nun. Nicht großartig, aber immerhin abrufbar:


vimeo Direkt

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Viel Meer

09. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten, Schöne Orte

Durch der Wälder grüne Dämmerungen
wandern wir auf Pfaden kreuz und quer,
und ein fernes Lied ist aufgeklungen,
und es rauscht in unserm Lied das Meer.

Hinter allem steht das Meer // Johannes R. Becher

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72.

08. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten, Fußball

72.
Und Tor. Nach einer Ecke. Puyol steigt hoch, Klose nicht. Es ist das 0:1, das in unseren Seelen schon lange gefallen war.

via liveticker.11freunde.de

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Endless Summer

06. Juli 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Fußball

Dieser Sommer endet nie. Ich habe vergessen, wann er angefangen hat zu atmen – zu leben. Ich vermute, es war irgendwann im Jahr 2006.

*gefunden an der Lutze, zwischen Neu Plaue und Wendeberg Kützkow

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Update zum Namen Lutze

Wir nennen die beiden dortigen Erdlöcher Lutze 1 und Lutze 2. Sicherlich eine feiste Übernahme bestehender Namensrechte, denn die dortige Halbinsel an der Havel heisst ebenfalls Lutze. Daher also der Name (Siehe folgende Messtischblätter von 1980 und 1882). Ich habe auch ein uraltes Bild aus dem Buch von Sebastian Kinder in Erinnerung, wo die Lutze ebenfalls eingezeichnet ist. Ich muss mal schauen, ob ich etwas finde, was in Zusammenhang steht mit der Wüstung des Dorfes Plaue gegenüber vom jetzigen Briest. Alles was Namen hat, muss wohl von dort ausgegangen sein.

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Gordon Gekko: Gier ist gut!

08. Mai 2010 von Stephan· Die Generalisten, Linktipp, Mugge - Gedrucktes - Elektronik

Gordon Gekko ist zurück. Nach 23 Jahren erscheint die Fortsetzung des Thrillers “Wall Street”. Die Welt konnte zwischenzeitich eindrucksvoll klären, dass Gier wohl nicht ganz so gut ist. Gordon Gekko war da vor 23 Jahren noch anderer Meinung:

In Oliver Stones “Wall Street II: Money Never Sleeps” kann Michael Douglas als Gordon Gekko noch immer die gleichen schlanken Anzüge tragen. Das gefällt mir schon mal sehr gut. Ich hoffe auf Gerechtigkeit. Möge der Mentor diesen jungen Wall Street Pissern zeigen, wo der Hammer hängt. Wenn schon die Leute bescheißen – dann wenigstens mit Haltung und entsprechendem Habitus und ganz wichtig: dabei gut aussehen. Die aktuelle Generation hat definitiv nichts davon.  Ansonsten bleibt noch die Frage, mit welchem Handy Gordon Gekko in sein neues Leben startet… Grandios!

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Keine Weisheit – DefCon 1

24. März 2010 von Stephan· Die Generalisten, Nachgedacht, Politik, Weisheiten

Wenn bei Kriegsende zwei Amerikaner und ein Russe am Leben bleiben, dann haben wir gewonnen.

US-General Thomas Power 1962 als Oberbefehlshaber des strategischen Bomberkommandos

Kubakrise. Das strategische Luftkommando der USA wird am 23. Oktober 1962 auf DefCon 2 gesetzt. Das Land befindet sich damit im zweithöchsten Verteidigungszustand. DefCon 1 hätte unweigerlich einen thermonuklearen Weltkrieg zur Folge gehabt.

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