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Die Generalisten aus Brandenburg an der Havel. Für nix zu schade!

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Ground Control to Buenos Aires

31. März 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten, Mugge - Gedrucktes - Elektronik

Das proben die Halbgötter aus Irland fast fünfzig Mal in Europa den korrekten Einmarsch und haben es fast nie so richtig getroffen. Dann beglücken sie so halb nebenbei die jedes Mal komplett steil gehenden Südamerikaner und bumms – es funktioniert. Ab 05.20 min brennt dann der Baum bzw. es heißt endlich wieder Vorsprung durch Technik. Weiter so!

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Friedliche CO2-Emissionen am Wendsee

17. März 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten, Schöne Orte

Kirchmöser // Wendsee

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Einsamkeit

13. März 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten, Kirchmöser, Nachgedacht, Weisheiten

Ich habe nie eine Gesellschaft gefunden, die so gesellig war wie die Einsamkeit.

Henry David Thoreau

Einsamkeit

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Der Himmel über Brandenburg an der Havel // Timelapse

07. März 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

The Days Run Away Like Wild Horses Over the Hills.

Bukowski

Viel Spaß.

Timelapse // der himmel über brandenburg an der havel from Stephan Falk on Vimeo.

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“Mubarak lässt es aus Überheblichkeit auf einen Bürgerkrieg ankommen.”

02. Februar 2011 von Stephan· Die Generalisten, Nachgedacht

And it’s true we are not immune.

When fact is fiction and T.V. is reality,

And today the millions cry,

We eat and drink while tomorrow tonight they die.

The real battle just begun.

Heute Abend ist nicht gestern Abend. Leider.

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28. Januar 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten

Ohne Karten, ohne Überschrift, da noch ziemlich weit weg – UGKB*. Das wird ein Sturm! Noch wackeln die Wettermodelle, aber so langsam sollte man sich den kommenden Freitag vormerken. Wetterspotter düsen spontan zum Kurzurlaub an die Ostseeküste, dort soll der Kern der Veranstaltung toben. Das Ding wird kurz und heftig. Sicher? Ich ja. Die Anderen nicht.

*UltraGlasKugelBereich

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Update: Verrissen – bei uns wird es nur windig. Mehr nicht.

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damals #22: Kyrill – 18./19. Januar 2007

18. Januar 2011 von Stephan· Brandenburg, Damals, Die Generalisten

Staubtrocken lag Brandenburg darnieder. Kein Lüftchen wehte. Die berühmte Ruhe vor dem Sturm lag mulmig über den Straßen der Stadt. Ich hatte die Ehre, mich gen Süddeutschland aufmachen zu müssen. Die A9 wurde zu meinem Drehbuch, #damals als Kyrill über Deutschland zog.

Höhe Köselitz zerrten die ersten zornigen Böen nachhaltig am Van. Vor der Raststätte Osterfelde lag der Jubiläums-LKW quer auf der Autobahn. Auf der Raststätte riss es mir fast die Tür aus dem Auto. Dinge flogen über den Platz. Ab da war wohl allen bewusst, dass die Unwetterwarnung nicht nur eine fiktive war, sondern eine ganz reale. Die kleine Angst ging unausgesprochen um.

Bis um 18 Uhr MEZ wurde der größte Druckgradient zwischen Nord- und Süddeutschland – also zwischen List/Sylt-Ellenbogen (962 hPa) und Waldshut-Tiengen (1013 hPa) – mit 51 hPa registriert, zwischen List/Sylt und Konstanz am Bodensee 46 hPa. Damit geht das Orkantief Kyrill als stärkstes flächendeckendes Sturm- bzw. Orkanereignis für Deutschland seit mindestens 20 Jahren in die Geschichte ein.

Wikipedia

Kyrill Geopot. und Bodendr.

Stunden später erreichten wir auf einem Berg unseren Zielort. Bei Wein und Bier saßen wir Halbirren hinter einer Panoramascheibe, die sich ob der Kraft des Orkans durchbog. Warum wir da sitzen geblieben sind, weiß ich im nachhinein nicht mehr. Es war fahrlässig. Unter uns lag hell erleuchtet am Horizont die Stadt. Man sah nichts und doch sah man, wie sie gegen die Urgewalten ankämpfte. Sie flackerte. Dann war Schluss. Der Horizont erlosch.

Die Sturmnacht hatte gerade erst begonnen.

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Kachelmann in Hochform:

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damals #21: Unser Kosmos // Carl Sagan

17. Januar 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Damals, Die Generalisten

Nachdem ich mich gerade noch einmal rückversichert habe, bin ich mir nun sicher, dass Ost und West irgendwie doch unterschwellig die gleichen Sehnsüchte hatten. Nun gut, das Bildungsbürgertum der BRD schaute in Farbe im ZDF “Unser Kosmos” von Carl Sagan. Der Osten hörte verrauscht auf einer ORWO-Magnetbandkassette K60 aus Premnitz genau das Gleiche. Bis vor ein paar Wochen dachte ich, dass es sich bei den Geschichten aus dem Weltall um ein veritables Hörspiel aus Babelsberg handelte.

Was habe ich mich geirrt! Der Großmeister der amerikanischen Astrophysik Carl Sagan hat die Welt mit der wunderbaren Fernsehserie “Cosmos: A Personal Voyage” beschenkt. Der geniale Vangelis hat den Soundtrack dazu abgeliefert. Alpha! Entends-Tu Les Chiens Aboyer! Das ZDF hat dann glücklicherweise die Serie synchronisiert und dabei das Charisma von Sagans Stimme einigermaßen nachbilden können. “Unser Kosmos” wurde dann am 14. Juni 1983 erstmals vom ZDF ausgestrahlt. In Kirchmöser kam dann nur noch die Tonspur auf besagten Kassetten an. Es hat der Botschaft, der Intensität, nicht geschadet.

Was will uns Sagan sagen? Im Prinzip erklärt er seine Wissenschaft einem breiten Publikum. Er erklärt uns das Universum, wie Sterne entstehen und sterben, er sucht Außerirdische, er erahnt die digitale Revolution und immer wieder steht er in Demut vor der Natur und appelliert an den Menschen, den Verstand einzuschalten. Er war er guter Mensch.

Wer sich Sagan nähern möchte, dem lege ich “Der Drache in meiner Garage oder Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven.” ganz ganz schwer ans Herz. Der Titel sagt eigentlich alles. Wenn beim nächsten Lagerfeuer der übliche Naseweis und Bibelvorleser die Frauen mit seiner Pseudowissenschaft gepaart mit einem Schuss Mystik die Welt erklären möchte, dann ist zwar ruck, zuck die Stimmung im Arsch, aber mit Sagan im Gepäck kann diesen Dummschwätzern Einhalt geboten werden.

Carl Sagan starb viel zu früh im Alter von 62 Jahren an Myelodysplasie, einer seltenen Erkrankung des Knochenmarks.

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17. Januar 2011 von Stephan· Die Generalisten, Nachgedacht

Es ist so still, dass ich nichts höre.

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Brandenburg an der Havel “City of (what?) Blinding Lights”

16. Januar 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

Die Glühbirnen der Lampen vom Neustädtischen Markt wurden ausgetauscht. Ein einfacher Satz – ein komplexes Vorhaben. Sie haben es versaut:

Beleuchtung Neustädtischer Markt 2010 Beleuchtung Neustädtischer Markt 2011

Links ist der Platz zu seligen Zeiten des Weihnachtsmarktes 2010 zu sehen. Rechts das Elend seit dieser Woche. Welch Farbenblinder hat die Farbtemperatur der Glühbirnen bzw. des Leuchtmittels ausgesucht? Eure ästhetischen Ansprüche lassen auf eine gewisse Geschmacksneutralität bei der Auswahl schließen. Herzlichen Glückwunsch. Jedes Dorf in der Uckermark leuchtet nachts wie der Kern einer jungen Avocado-Frucht. Eine Innenstadt muss warm leuchten. Nur hier in Brandenburg an der Havel versuchen wir die Besucher und Bewohner von Downtown mit dem Charme von Baustrahlern und Eisblumen zu begeistern. Unser Neustädtischer Markt strahlt kalt wie eine EU-geförderte Industriebrache. Nicht schön.

PS. Bitte jetzt nicht mit Argumenten kommen, wie neue Energiesparlampen erreichen leider keine anderen Farbtemperatur, dann werde ich hier zum militanten Umweltschützer und mache entsprechende Vorschläge.

PPS. Die Annen-Bude ist noch immer beleuchtet, als wenn bald der Tag der Tage ist. Wir schreiben den 15.01.11. Auch eine Leistung. Vorschlag: Einfach die Zeitschaltuhr rausziehen.

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manchmal – immer

15. Januar 2011 von Stephan· Aus dem Leben, Die Generalisten, Nachgedacht, Weisheiten

Weißt du was ich manchmal denke?

Es müsste immer Musik da sein. Bei allem, was du machst. Und wenn es so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, müsste die Platte springen – und du hörst immer nur diesen einen Moment.”

Floyd

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New Year’s Day

01. Januar 2011 von Stephan· Die Generalisten, Nachgedacht, Weisheiten

May your coming year be filled with magic and dreams and good madness. I hope you read some fine books and kiss someone who thinks you’re wonderful, and don’t forget to make some art – write or draw or build or sing or live as only you can. And I hope, somewhere in the next year, you surprise yourself.

Neil Gaiman

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In weiter Ferne, so nah!

28. Dezember 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten, Nachgedacht, Weisheiten

Die Gestalt Emit Flesti verfolgt uns. Die Zeit selbst wird über uns richten.

In weiter Ferne, so nah!

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Saukalt 10/11! // “Abwesenheit von Wärme”

18. Dezember 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

Bei einer solchen Arschkälte habe ich wohl noch nie einen Weihnachtsbaum gekauft. Gegen Mittag noch zweistellig im Minusbereich – im Dezember keine schlechte Leistung.

Beweisfoto

Nebenbei, die Uhr auf dem Neust. Markt müsste mal kalibriert werden oder braucht vernünftige Technik. Die hat nämlich zur gleichen Zeit nur -4°C angezeigt. Die offizielle Wetterstation der Stadt Brandenburg an der Havel hatte -10,8°C auf der Uhr.

Heute Nacht wird es wieder heftig. Aktuell sind wir schon wieder unter -12°C. Wenn es gut läuft, sind bei klarem Himmel -20°C drin. Ich hab jetzt nicht so den Überblick. Aber es dürfte zumindest einer der kältesten Nächte in 2010 sein. Ich zitiere mal aus einem anderen Saukalten! Artikel aus dem Dezember 2009:

Ich vermute mal, dass heute zwischen Mahlenzien und Wenzlow die minus 20 Grad Celsius ohne Probleme gerissen werden. Dort muss ein ganz fieses Kälteloch liegen. Einfach mal da mit dem Auto lang fahren und auf die Außentemperatur achten. Ruck Zuck hat man dort eine Differenz von fast 3 Grad Celsius. Eine Erklärung wäre der kreuzende Fiener Bruch. Die vorhandene Feuchtigkeit lässt wohl die Temperaturen absacken.

Gleiches gilt auch für heute Nacht. Wer Action auf dem Thermometer haben will, sollte sich möglichst spät ins Auto setzen und dorthin fahren. We’ll see you there.

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damals #20: Shine On You Crazy Diamond

16. Dezember 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Damals, Die Generalisten, Schöne Orte

Remember when you were young

Ein Sommer in den späten 80ern. Im Dunst der trockenen, flirrenden Hitze lag die Heimat hinter uns. Alsbald verschwanden die drei Schlote des Walzwerkes Kirchmöser hinter den Bäumen des Gränert. Aus den Kugelboxen begannen sich langsam die Töne einer Orgel zu erheben. Es wurde ruhig im 601S deLuxe. Eine erhabene Stille. Gilmour setze die ersten Töne auf seiner Stratocaster als Mahlenzien erreicht wurde. Das Spektakel nahm seinen Lauf. Die Wolken hingen tief über dem Fiener. Bedrohlich schwiegen sie uns an. Wir schwiegen uns an. Der Sturm trieb uns den Wolken entgegen. Im Auto setzte das Zwielicht ein. Der manuelle 80-Watt-Power-Equalizer beleuchtete dumpf die Armaturen.

Now there’s a look in your eyes

Like black holes in the sky

Über den abgeernteten Feldern peitschte der Sturm den ausgemergelten Sand vor sich her, der sich zu einer dunklen Wand erhob. Wie eine dunkle Fratze starrte sie uns an. Einzelne Sonnenstrahlen durchbrachen das Firmament und zerrten ein Lachen in ihr Gesicht.

Come on you target for faraway laughter

Der Soundtrack meines Lebens war geboren.

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Last Bude Standing // Wochenmarkt

02. Dezember 2010 von Stephan· Aus dem Leben, Brandenburg, Die Generalisten

Wochenmarkt an der Katharinenkirche

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